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Ist es eigentlich nötig ein Buch über einen Sport zu machen der noch so jung ist, werden viele denken? Zum einen ist es ein Ableger des wohl ältesten Sports der Welt, dementsprechend gibt es auch viele Geschichten hierzu – zum anderen ist es kein Sport wie jeder andere. Er ist für viele eine Religion oder eine Droge.

Lang, lang ist es her. Solange, dass es keinerlei überlieferte Aufzeichnungen gibt. Viele werden jetzt denken, ok, 1993 war Google noch nicht erfunden – ergo irgendwo davor. Nein, um die Historie des Longboards zu erkunden, müssen wir weiter in der Menschheitsgeschichte zurück. Begonnen hat alles zu einer Zeit als wir Germanen unsere Nachbarn noch mit dem Steinkeule um den Baum gejagt haben.

Ein Longboard ist nicht nur ein Longboard. Es kann mit dir sprechen, wenn du ihm zuhörst, es kann Schreie des Glückes hervorrufen, aber auch leider Schreie des Schmerzes.

 

Der Flow der beim Longboardfahren entsteht hält dich gefangen und  lässt dich eintauchen in eine Welt, die du alleine für dich selbst entdeckst. Ich würde es nicht archaisch nennen aber es ist etwas ursprüngliches. Ob du nun mit 80 Stundenkilometern den Berg herunterbombst oder nur einfach in deiner Stadt von einem zum anderen Ort rollst. Deine Empfindungen auf dem Board sind immer wieder andere und während du das Gefühl des Boardens jeden Tag auf das neue entdeckst, so entdeckst du damit auch jeden Tag neues in dir.

Das Longboardbuch lässt die letzten 60 Jahre Revue passieren und die Leute zu Wort kommen, die der Szene ihren Stempel aufgedrückt haben.

Im Vintage Style, mit vielen Bildern und Illustrationen versehen, begleiten die Autoren den Brettsport von den Anfängen in Polynesien vor 4000 Jahren, über erste Longboards auf Rädern 1930 und den darauffolgenden Boom in den 60ern des letzten Jahrhunderts – bis hin zum aktuellen Höhepunkt des Sports.

Illustriert haben wir das Buch an den Stellen, an denen es keine Bilddokumente mehr gibt. Ansonsten haben wir die Originalfotos der Protagonisten und Zeitzeugen abgebildet. Da niemand besser weiß, was in den all der Zeit passiert ist, haben wir die Zeitzeugen, insofern sie noch leben, ihre Erlebnisse selbst schildern lassen. Für den Rest zeigen wir uns verantwortlich.

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